Modulares Viertel

Ein Städtebauprojekt basierend auf modulareren Konstruktionsmethoden. Betreut und geprüft wurde dieses Projekt durch den Lehrstuhl für Städtebau an der RWTH Aachen.

Dichter. Die Gesetzesergänzung der Baunutzungsverordnung (BAUNVO) im Jahr 2016 führte die neue Gebietskategorie ‘Urbanes Gebiet‘ ein, um der konsequenten Nutzungstrennung entgegenzuwirken. Die Vision hinter dieser Änderung ist die Nutzungsmischung von Gewerbe, Wohnen, sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen auf engem Raum. Dadurch sollen flexible Viertel entstehen, die sich sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen anpassen können

Mobiler. Die Zukunft ist mobil. Das gilt nicht nur für Personen- und Warenverkehr, sondern auch für Gebäudestrukturen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der Modulbau eine zunehmende Relevanz in der Baubranche einnimmt. Raumstrukturen sollen heutzutage rückbaubar oder vielseitig wandlungsfähig sein. Experten schätzen zudem, dass zukünftig komplette Bauwerke transportfähig werden.

Vertikale Fabrik. In der Vertikalen Fabrik werden Prozessabläufe in die Höhe statt in die Breite gestaffelt. In Kombination mit dem Modulbau lassen sich so stetig wachsende Gewerbeflächen schaffen, die nach und nach an Höhe gewinnen. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein vorausschauendes statisches Grundkonzept.

Freiflächen. In einer Stadt, die immer dichter zu werden scheint, bleibt nicht viel Platz für Naherholungsgebiete und Freizeitangebot an der frischen Luft. Dächer von Hallenbauten eignen sich gut, um zusätzlichen Freiraum zu schaffen. Dachterrassen, Dachgärten und weitere Freiflächen können hier ihren Platz finden.

Standort

Aachen

Datum

März 2020

Leistung

Projektarbeit